Mrz 012015
 

1987 wurde in einer der wenigen Tiefenmessstellen  auf der Deponie in 237m unter Geländeoberkante das gefährliche Nervengift Hexachlorcyclohexan gefunden,besser bekannt unter dem Namen Lindan. Lindan wurde vielfach in Holzschutzmitteln verwendet und ist krebserregend.
Nach 1990 wurde von der LandesreGIERung gefordert, diesen Pegel nochmals zu untersuchen. Doch wer unseren Teil 1 schon aufmerksam gelesen hat, wird ahnen, was kommt: bevor es zu einer erneuten Beprobung kam, wurde die Messstelle unbrauchbar gemacht. Einen Ersatz gab es dafür nicht. Und auch wie im Fall der Bleivergiftung wurde nun wieder spekuliert, wie es denn zu dieser Kontamination kommen konnte. Und da bei dieser Fragestellung Undichtigkeiten der Deponiesohle von vornherein ausgeschlossen werden mussten, die Deponie sollte schließlich weiter betrieben werden, wurde verkündet: Bohrfett könnte  wohl der Grund gewesen sein.
Klar, dass auch an dieser Stelle keine neue Messstelle gefordert wurde.

 Veröffentlicht von am 13:08

 Antworten

Du kannst diese HTML Tags und Attribute benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

(required)

(required)