Mai 142012
 

https://www.abendblatt.de/region/niedersachsen/article2276510/umstrittener-transport-endgueltig-vom-tisch.html

Wer diesen Beitrag liest, kommt aus dem Staunen nicht heraus. Da schlägt der Umweltdezernent allen Ernstes vor, nun erstmal die Halde zu bewässern und dies obwohl eines seiner Hauptargumente für die Räumung die Gefährdung des Grundwassers durch vom basischen Haldensickerwasser ausgewaschenes Arsen war! Besser wäre es, den Sumpf der sogenannten Experten trocken zu legen. Und wieder beklagt der Umweltdezernent Priebs die mangelnde Solidarität der Bundesländer Schleswig Holstein und Mecklenburg Vorpommern. Dabei hat Herr Priebs selbst seit Jahren Realitäten nicht zur Kenntnis nehmen wollen. Das OVG Lüneburg hatte die Transporte 2009 genauso rechtswidrig gesehen wie das Verwaltungsgericht Schleswig am 25.4.2012. Herr Priebs sollte schnell seinen Hut nehmen! Gerade die Auffassung beider Gerichte zeigt, dass die Weigerung der beiden Bundesländer mehr als berechtigt war. Dass dies erst nach Bürgerprotesten geschah, zeigt vielmehr, dass einiges faul ist an der Praxis der Sondermüllentsorgung insgesamt. Hier sollte sich die Politik schnell des Problems annehmen und Lösungen schaffen, die die Gesundheit der Menschen nicht mehr gefährden, was aber zu höheren Preisen führen wird. Dass die Art der Entsorgung den Preis bestimmt, konnten wir ja alle sehen: Keine Big Bags, geringe Kosten = Gefährdung der Menschen. Die Kosten für die Müllentsorgung lassen sich durch Reduzierung der Sicherheit immer drücken, die Zeche wird mit der Gesundheit bezahlt. Das muss ein Ende haben.

 Veröffentlicht von am 17:06

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